Rhein: Hecht und Zander bei Kaub
Kaub: Fahrwassertiefe 24 cm am Rhein

Kaub meldet 24 cm Fahrwassertiefe, an manchen Messstellen kurzzeitig sogar 21 cm. Solche Werte drücken Fische in wenige tiefe Rinnen – ein Paradigma für Hecht und Zander in Buhnenfeldern zwischen Worms und Koblenz.
Die niedrigen Pegel legen Hungersteine und alte Wrackteile frei; sichtbar werden historische Zeichen nahe Worms und Pirna, die das Flussbett hart erscheinen lassen. Für Angler heißt das: Konzentration auf die Buhnenköpfe, Kanten und die verbliebenen Rinnen.
Zander und Hecht konzentrieren sich
Hecht lauert an schattigen Kanten, Zander zieht in langsam fließenden Rinnen. Effektive Taktik: langsame Führungen mit Gummifisch entlang der Buhnen, gelegentliche Twitches mit kleinen Jerkbaits und das gezielte Absuchen von Sand- und Kieskanten mit Dropshots nahe der tiefen Löcher.
Zugänge sind eingeschränkt: Bootsrampe sind teils aufgesetzt, kleine Boote laufen bei geringer Tiefe leicht auf. Sicherheitsregel klar: Startplätze prüfen, Außenbordmotor flach einstellen und Wathose bereithalten, wenn man vom Ufer fischt.
Morgenprognose sieht anhaltende Hitze und weiter niedrige Abflüsse vor. Kurzfristig bleibt die Konzentration der Räuber an Buhnen und groynes zwischen Worms und Koblenz der Schlüssel. Am Nachmittag sind Flachwasser-Ambushes deutlich aktiver.
Heute bei den ersten Lichtstrahlen: Hecht zieht den Gummifisch an der Kante einer freigelegten Buhne entlang, Zander wartet in der dunklen Rinne – klares Wasser, harte Entscheidungen.
Empfohlen: faltbare Bootsrampe