Beheizte Rutenauflage und Batterie-Wärmekuhle für Februar-Banksessions
Beheizte Rutenauflage und Batterie-Wärmekuhle für Februar-Banksessions

Kurzgefasst
Angelehnt an die winterlichen Ufer von Müritz, Stechlinsee und den Ruppiner Seen beschreibt dieses DIY-Konzept, wie handelsübliche Reisekessel und Isolierärmel zu einer kompakten, elektrischen Rutenauflage und einer Batterie-Wärmekuhle kombiniert werden können. Ziel ist es, Hecht- und Zanderansitze in der Vorlaichzeit vor Eisbildung an Rutenguides und Kapazitätsverlust bei 12‑V-Akkus zu schützen.
Bauprinzip in Schritten
1) Heizkern: Reisekessel auseinandernehmen, beheizbare Keramik‑ oder Kupferwendel in eine wasserdichte Edelstahlhülse einbauen. 2) Temperaturregelung: ein thermostatischer Cutout (5–8 °C) mit Sicherung in die 12‑V‑Leitung integrieren. 3) Isolierung: Neopren‑Ärmel um Hülse und Batteriekasten; innen eine Mesh‑Auflage verhindern direkten Kontakt und Kondenswasser. 4) Kondensationsschutz: atmungsaktives, wasserabweisendes Außenmaterial, Silicagel‑Beutel und kleine Entlüftungsöffnungen. 5) Transportpack: leichter Rollbeutel mit Schaumstoffeinlagen, Karabiner und Schulterriemen für Boots- oder Autoeinsatz.
Praxistipps
Die Lösung nutzt in Deutschland verbreitete Camping- und Elektronikbauteile und spart Platz bei Februarausflügen. Wichtig sind Niederspannungsbetrieb, wasserfeste Steckverbindungen und eine externe Sicherung. Wartung: nach jedem Einsatz trocknen und Silicagel reaktivieren, damit Hecht- und Zanderansitze an Mecklenburgs Ufern nicht durch gefrierende Schnüre gestört werden.