Iffezheim und der Rheinlachs: eine Rückkehr
Iffezheim und der Rheinlachs

Iffezheim ist ein Name, der mit der Wiederkehr des Lachses in den deutschen Rheinabschnitten steht. Dort, an Turbinen und Schleusen, finden wandernde Lachs und andere Salmoniden eine Route zurück in ihre Oberläufe.
Die Ursache für das Verschwinden war simpel und brutal: verschmutztes Wasser und unpassierbare Wehre. Die Lösung war komplizierter. Verbesserte Kläranlagen, gezielte Besatzprogramme und ingenieurtechnische Fischaufstiegsanlagen veränderten den Fluss langsam, aber spürbar. Heute ziehen wieder silberne Fische stromaufwärts, der Geruch von Schlamm und Algen hat sich gewandelt.
Lebenszyklus und Praxis
Der Lachs kehrt zum Laichen in Nebenbäche zurück. Junge Fischlarven wachsen, dann geht es zurück ins Meer — oder früher in den großen Rheinabschnitt. Angler berichten von vorsichtigen Bissen, ein harter Drill, kein leichter Fang. Die lokale Szene setzt auf verantwortliches Fischen; Rute und Kescher bleiben Werkzeuge, kein Trophäenstandard. Das Ziel ist Beobachtung und Erhalt.
Freiwillige zählen Wanderfische an Aufstiegen, Forscher markieren Jungfische, Praktiker tauschen Erfahrungen zu Ködern und Schonzeiten. Sichtbar bleibt vor allem eines: ein silberner Lachs, der im Abendlicht aus dem Strom springt.
Empfohlen: ausziehbarer Angelkescher