Kurz‑Line Nymphing an der Isar
Sylvenstein‑Auslauf bei Lenggries: Kiesbänke 0,3–0,8 m, Bachforellen auf engen Runs.

Waten — Ausstattung & Sicherheit
Feste Schritte. Kein Risiko. Felt‑soled Boots wie Simms G3 Guide mit Cleats greifen auf algigen Isarsteinen. Neopren‑Stockings bei 10–15 °C Wasser. Bandschlinge aus 3 m Dyneema an Partner oder Uferbaum sichern, bei Alleingang selbst‑sichern mit Petzl ASAP lock auf 10 mm Seil. Flussaufwärts waten, Rutenspitze zum Einpeilen der Tiefe nutzen, seitlich aussteigen. Tiefe Prallzonen an Außenbögen meiden; Kiesinseln ohne Markierung umgehen.
Rute, Schnur, Vorfach
Kurz‑Line Nymphing: 9–10 ft, #3–4 (z. B. Sage X 10'6" #4). Floating WF4 (Rio Gold). 3,5–4 m getaperte Vorfachlänge, Butt 4X bis Tippet 6X, Gesamtdicke 0,12–0,18 mm. High‑stick Stil: Schnur 1–2 m über der Wasseroberfläche halten. Indikator bei ~1,5 m, 0,5–1 m Dropper anbringen.
Fliegen, Mending, Knoten
Fliegen: Hare's Ear Nymph (goldene Perle, oliv), PT Nymph (tungsten), CDC‑Emerger grau; Größen 12–18. Rollcast menden, Rutenspitze hoch, Sweep stromab—1–2 m saubere Drift füttern. Bei 0,8 m/s alle 3–5 Sekunden Flick‑Mend setzen. Uni Knot (5 Turns) für Fliege an Tippet, Blutknoten für Tippet‑Verbindungen, doppelter Chirurgen als Backup.
Wo angreifen
Beste Stellen: Isar‑Auen zwischen Bad Tölz und Lenggries, Rieselstrecken unterhalb Sylvenstein‑Auslauf. Saisonstark: Mai bis Mitte Juli.
Empfohlen: Selbstsicherungsgerät