Untere Havel: Frühe Hecht-Attacken
Tickow: 12‑Meter‑Drop am Steindamm und Hechte drücken

Heute bei Plaue, Tickow und Brandenburg an der Havel sind Hechtbisse entlang von Buhnen, überfluteten Weidenwurzeln und flachen Schotterkanten das Thema. Die Wasserstände liegen moderat, Oberflächentemperaturen zwischen 12 und 18 °C sorgen für Aktivität in den frühen Morgenstunden.
Die beste Zeit: 05:00–08:00 Uhr, später noch einmal in der Dämmerung. In den flachen Zonen 1–3 m suchen, an Kanten und Löchern 4–8 m, gezielte Drifts über den 12 m Abfall am Steindamm von Tickow bringen Großfische.
Jerkbait‑Taktik und Bissschutz
Flach laufende, 6–10 cm Jerkbait‑Modelle mit langen Pausen (2–5 s) lösen Ambushes aus. Bei steigenden Temperaturen auf zackigere, etwas tiefer laufende Runs umstellen. Zur Vermeidung von Bissabgängen ein 15–20 cm Fluorcarbon-Vorfach (0,25–0,30 mm) montieren und einen kleinen Dreifach- oder Offsethaken als Backup dabei haben.
Ausrüstung: 7–8 ft Medium‑Light Spinning, Rolle 1500–2000, geflochtene Hauptschnur 10–15 lb. Hechte zwischen 40 und 70 cm sind heute die Regel; gelegentlich taucht ein 80‑er auf. Lokale Meldungen von Angelsportläden bestätigen Rapfenattacken auf Oberflächenköder und zunehmende Welsaktivität nachts stromabwärts vom Pritzerber See.
Morgendliche Sonne bricht durch die Weiden, ein Hecht schießt aus einem Wurzelgewirr und zerrt den Jerkbait in die Dämmerung.
Empfohlen: 15–20 cm Vorfächer