Morgendliche Hechtpatrouille Koblenz
Unterer Rhein bei Koblenz, 28. Juni: Morgenpatrouillen der Hechte verlagern sich von Schilf zu steinernen Buhnen

Frühe Morgenstunden bringen den nötigen Biss, trotz ungünstiger Tagesprognosen. Hecht bevorzugt flache Kanten bis etwa 1 m, früher Morgen an Schilfkanten und an den steinernen Pflasterungen der Buhnen ist jetzt kritisch.
Auf die Liste gehören ganz oben der Wobbler Salmo Skinner (12 und 15 cm) und der Popper Salmo Rover als noisier Topwater. Wenn die Skinner hängen bleibt, schaffen Dragon V-Lures und Ripper 12–14 cm die Lücke. Weedless-Varianten an schweren Einzelhaken geben Sicherheit am Stein.
Ausrüstung und Führung
Rute mit mittlerer Aktion, kräftige Spitze für harte Bisse; Geflecht 20 lb und ein Fluorocarbon 1 m Vorfach wirken als Dämpfer beim Wurf und stoppen Schnurflattern. Große Gummiköder an Haken 6/0–7/0, Jigköpfe 3–5 g bei tiefen Buhnenkanten.
Führung: Popper langsam, kleine Pausen, laute Zupfer nahe der Kante. Wobbler holzig und flach geführt, gelegentlich stoppen, damit der Hecht die Ambush-Position wählen kann. Erste Patrouillen 05:00–08:00 sind ergiebig; Flachstellen, Uferausbuchtungen und die steinernen Pflasterbuhnen westlich von Koblenz liefern die Treffer.
Erster lauter Platsch über der Buhne, der Garten aus Kies wirkt wie ein Leuchtfeuer für die Beute — in dieser Stille erfolgt der Schlag.
Empfohlen: Fluorocarbon Vorfach 1m