Müritz: Deutschlands großer Binnenplatz für Hecht und Zander
Müritz — 117 km² Wasser, endlose Schilfkanten.

Die Müritz ist der größte See, der vollständig in Deutschland liegt, gelegen in Mecklenburg-Vorpommern. Gletscher formten dieses Binnenmeer; Kiesbänke, Tieflagen und dichte Schilfgürtel prägen das Ufer. Der erfahrene Angler kennt hier einen einfachen Satz: Hecht kommt am Kraut, Zander am Drop-off.
Waren ist die Stadt, von der aus viele Touren starten. Boote gleiten bei Morgennebel über spiegelglattes Wasser. In der flachen Bucht sitzen Barsch und Karpfen, in tieferen Rinnen lauern Zander. Hecht schnappt entlang der Seerosenbänder zu; nur ein kräftiger Anhieb trennt Erfolg von einer verlorenen Begegnung.
Technik und Tradition
Die Müritz verlangt Variation: Spinnfischen mit Gummifischen, Trolling mit Köderfisch und das klassische Pilken vom Boot. Eine stabile Rute und feines Geflecht sind Standard. Wer die Schilfzungen kennt, findet im Frühherbst beste Plätze. Geduld und Ortskenntnis zahlen sich aus.
Vogelrufe begleiten jede Fahrt; Silberreiher, Kormoran und Seeadler überfliegen das Revier. Die Region lebt vom Wasser: Fischerboote, kleine Häfen, Räuchereien an den Ufern. Für viele Angler bleibt die Müritz ein Platz, an dem ein einzelner Biss den Morgen definiert.
Empfohlen: wasserdichte Wathose