Müritz – Hecht, Zander und Morgennebel am großen See
Müritz – der größte See, der vollständig in Deutschland liegt

Der Angler kennt die Müritz als einen See, an dem Hecht und Zander in den Schilfgürteln lauern und Barschstöcke die Uferkanten aufräumen. Gletscherformen, weite Buchten und Katen am Ufer prägen das Bild; die Fische nutzen die krautigen Flachwasserzonen genauso wie tiefe Rinnen.
Technik zählt: Spinnfischen entlang der Kanten, langsames Twitchen über Krautfeldern, und das gelegentliche Ansitzen vom Ufer liefern die großen Fische. Die Spinnrute ist hier Stammgast, harte Spitze für die Hechte, feineres Gefühl bei Zanderbissen in der Dämmerung.
Morgendliche Rituale
Morgendlicher Nebel, ein Paddel, wenige Boote – die Routine entscheidet. Der erfahrene Angler achtet auf Windstöße, Wasserfarbe und die Fluchtlinien der Schwäne; dort, wo die Wasseroberfläche bricht, verbergen sich oft die besten Plätze. Ein kräftiger Kescher beendet viele Kämpfe ohne Blessuren.
Abendlicht bringt die Drills: Hecht explodiert, Zander zieht tief und der Barsch zeigt sich zwischen zwei Würfen. Am Ufer warten Räucherfisch und Brot auf den Fang. Die Szene: Netz im Boot, nasser Fisch im Gras, Sonnenbahn über der Müritz – ein deutscher Klassiker der Seeanglerkunst.
Empfohlen: faltbarer Kescher Netz