Hechtfallen am Unteren Rhein
Hecht am Unteren Rhein: Koblenz–Nonnenwerth

Wie die Falle funktioniert
Futterfische werden an den Kanten entlanggezwungen, die Leeseite bietet harten Schutz durch Steinschüttungen und Schatten. Hecht nutzt diese energiearme Position, sitzt stromabseitig am Buhnenkopf oder in der Bojennähte und schlägt aus kurzer Distanz zu.
Praktisch heißt das: die produktivste Zone ist die hintere Hälfte des Buhnenfelds und der Bereich knapp neben dem Kopf der Groyne. Wer Steine zuerst befischt, arbeitet dann die 2 m Kante. Bewährte Montage: 7–14 cm Gummiköder, 2,7 m Spinnrute, 0,28 mm Geflecht und kurzer Vorfach.
Abendliche Sessions im Sommer bringen die größte Aktivität; wenn die Flut das Futterband dichter legt, folgt der Hecht mit einem einmaligen, lauten Einschlag an der Wasseroberfläche unweit der Insel Nonnenwerth.