Rhein bei Iffezheim: Die Rückkehr des Lachs
Rhein bei Iffezheim: Die Rückkehr des Lachs

Am Kraftwerk Iffezheim zeigten Salmoniden, dass der Rhein wieder Leben atmet: Lachs laicht wieder in Nebenarmen, nachdem Jahrzehnte der Fluss hart gelitten hatte.
Angler sprechen von einer Rückkehr, nicht von einem Wunder. Saubereres Wasser. Fischtreppen an Wehren. Kooperationen zwischen Wissenschaft, Fischzucht und Ehrenamt. So entstand Raum für Lachs, Bachforelle, Hecht und Zander.
Technik und Engagement
Die Fischtreppe bei Iffezheim ist ein Beispiel. Stufen, Strömungsfenster, natürliche Umgehungsgerinne – das alles erlaubt den wandernden Lachsen, Sperren zu überwinden. Ergänzt wurde das durch gezielte Besatzprogramme aus Brütereien und Monitoring durch Angler und Biologen.
Angler mit schlanker Rute und feinem Kescher stehen wieder an Ufern, die lange vermisst wurden. Die Taktik hat sich verändert: mehr Zeit für laichnahe Habitate, mehr Achtung vor Laichplätzen, mehr Respekt vor großen Silberfischen.
Der Rhein bei Iffezheim ist heute ein Ort, an dem Fahrtwind, Wasser und ein kurzes, heftiges Schlagen eines Lachses am Ende einer langen Wanderung zusammenkommen. Ein silberner Körper springt, verschwindet, und die Nacht am Fluss atmet weiter.
Empfohlen: faltbarer Kescher