Rhein-Lachs: Die Rückkehr eines Silbers aus dem Meer
1987 begann die große Wende für den Lachs im Rhein

Stockungsprogramme und Wiederansiedlungen spielten eine Rolle. Gleichzeitig entstanden Fischpässe an Wehren, technische Lösungen, die ein silbernen Lachs wieder stromaufwärts lassen. Gewässerwissenschaftler, Berufsfischer und engagierte Angler arbeiteten zusammen. Die ersten selbständig laichenden Exemplare in Nebenflüssen sorgten für Aufsehen.
Was der Lachs für Flüsse bedeutet
Lachs (Salmo salar) ist ein Indikator. Kommt er zurück, sind Strömung, Sauerstoff und Nahrungsketten wieder intakter. Für Angler heißt das: neue Chancen auf Großfische, veränderte Habitate, andere Beifänge wie Hecht in Uferzonen. Beim Betreten des Flusses empfiehlt sich eine feste Wathose und ein robuster Kescher; beides gehört zur Ausrüstung, wenn man den Fisch sicher landen will.
Heute ist die Rückkehr kein Ende, sondern ein laufendes Projekt. Natur und Technik bleiben aufeinander angewiesen. An einem kühlen Morgen kann ein silberner Lachs die Oberfläche zerreißen und die ganze Geschichte der Flussrenaturierung sichtbar machen.
Empfohlen: wasserdichte Wathose