Rheinlachs: Wie der Lachs zurück an den Main und Rhein fand
Iffezheim: ein Name, an dem die Rückkehr des Lachses am Rhein greifbar wird

Iffezheim steht für die Idee des Fischaufstiegs am Rhein. Nach langen Jahren der Abwesenheit sind wieder silbrige Lachsen an den Wehrstufen sichtbar, die gegen die Strömung kämpfen. Das ist kein Wunder, sondern Ergebnis harter Arbeit von Fischereiwissenschaftlern, Kraftwerksplanern und Ehrenamtlichen.
Die Geschichte der Wiederkehr beginnt mit saubererem Wasser und dem Bau von Durchgängen, die Fischen das Umgehen von Wehren erlauben. Parallel wurden Laichplätze in Nebenarmen und Zuflüssen wiederhergestellt. Diese Maßnahmen veränderten die Landschaft für Arten wie Lachs und Meerforelle.
Werkzeuge und Menschen
Fischer setzen auf Erfahrung: leichte Spinnruten, stabile Kescher und Geduld. Biologen begleiten Besatzprogramme, Angler melden Fänge und helfen beim Monitoring. Die Kombination aus Praxis und Forschung macht das Projekt belastbar.
Die Rückkehr ist lokal unterschiedlich, aber spürbar: in Nebenarmen des Rheins tauchen wieder Junglachse auf, und gestandene Fische erreichen Flusskilometer, die lange unvorstellbar schienen. Der Rhein bleibt ein Fluss mit Geschichte — und jetzt auch wieder mit Lachsen.
Ein silberner Lachs springt, trifft die Sonne, zieht weiter stromaufwärts; für viele Beobachter ein Bild, das Jahrzehnte lang fehlte.
Empfohlen: faltbarer Kescherkopf