Steckerlfisch: Makrele am Spieß und der Duft des Volksfests
Steckerlfisch: Makrele am Spieß und der Duft des Volksfests

Steckerlfisch heißt Makrele, Saibling oder Forelle, die auf einem langen Spieß gebraten wird – außen knusprig, innen saftig, oft mit Butter und Knoblauch glasig gehalten. Die Zubereitung ist simpel und wirkungsvoll. Der Geruch setzt sich in Erinnerung, lange nachdem die Zeltgarnitur abgebaut ist.
Vom Ufer in die Bierzeltgasse
Die Wurzeln liegen bei Fischern und Marktleuten in Süddeutschland und Österreich. Schnell wurde der Spieß zum Markenzeichen von Volksfesten: leicht zu transportieren, schnell zubereitet, ideal als Straßenverkauf. Die Technik ist robust, praktisch und auf Hitze sowie Rauch aufgebaut.
Zubereitung heißt Marinade, Drehung und Hitzekontrolle. Fische werden eingeschnitten, mit Salz, Pfeffer, manchmal Kümmel oder Bier eingerieben, auf den Spieß gezogen und im Winkel zum Feuer gebraten. Traditionell kommen Holzkohlen oder Buchenholz zum Einsatz; der Rauch sorgt für die typische Note. Auf dem kleinen Grill werden mehrere Fische zugleich gedreht, bis die Haut Blasen wirft.
Auf Volksfesten gehört der Steckerlfisch zur Begleitung von Bier, frisch gebackenem Brot und scharfer Soße. Er steht neben Bratwurst und Karpfen als sichtbares Zeichen für regionale Esskultur und laute, rauchige Feststimmung. Rauch zieht über die Reihen, Flammen lecken an den Spießen, und der erste Bissen trifft genau dort: salzig, rauchig, noch warm.
Empfohlen: kleiner Reisegrill