Steckerlfisch: Der geräucherte Fisch am Spieß zwischen Isar und Oktoberfest
Steckerlfisch: Der geräucherte Fisch am Spieß

Die Tradition entstand an den Ufern großer Flüsse und Seen und wurde in Bayern zu dem, was heute auf Jahrmärkten und Volksfesten verkauft wird. Typische Fische sind Makrele, Forelle und Saibling; der Trick liegt im Spicken, Salzen und im schrägen Aufspießen, damit die Hitze gleichmäßig an den Fisch kommt.
Zubereitung und Charakter
Erst kurz pökeln, dann aufstecken: der Körper wird mit grobem Salz eingerieben, manchmal mit Kümmel oder Pfeffer ergänzt. Der Spieß lässt sich über Holzkohle rotieren oder stationär halten, sodass die Haut leicht karamellisiert und das Fett in die Glut tropft — Geschmack entsteht zwischen Rauch und Flamme.
Steckerlfisch ist einfaches Handwerk, keine Haute Cuisine. Er lebt von Frische, Hitze und der präzisen Hand des Grills. Auf dem Volksfest wird er in Zeitung serviert, mit Zitrone getränkt und sofort verzehrt. Auf dem Ufer sitzt der Angler, der Grill raucht, ein Stück Makrele verschwindet im Mund; das Bild bleibt haften.
Empfohlen: Edelstahl Grillspieß