Steckerlfisch — die gegrillte Makrele zwischen Biergarten und Volksfest
Steckerlfisch: gegrillte Makrele zwischen Rauch und Biergarten

Am Viktualienmarkt und an vielen Volksfestständen zieht der Duft gegrillter Makrele durch die Luft. Steckerlfisch ist kein Modegag. Er ist gegrillter Fisch auf einem Spieß, einfach und direkt. Makrele ist die klassische Wahl, daneben tauchen Saibling und Forelle auf.
Die Zubereitung ist robust: Fisch auf einen Holzspieß, leicht eingeschnitten, gesalzen, manchmal mit Knoblauch oder Kümmel gewürzt. Über heißer Glut gedreht. Kurz. Saftig bleibt das Ziel. Nicht gebraten, nicht paniert—der Fisch spricht für sich.
Vom Stand zum Teller
Der Steckerlfisch lebt von der Szene. Biergärten und Jahrmärkte setzen auf schnellen Genuss, sozialen Austausch und Rauch, der an die Küste erinnert. Händler schneiden, spießen auf, drehen über offenem Feuer; Servietten und Brot dazu, mehr braucht es nicht.
Für Angler ist die Tradition eine Verbindung zwischen Meer und Binnenland: Makrele bringt salzige Noten, heimische Saiblinge die Süße von Süßwasser. Der Steckerlfisch bleibt unkompliziert — eine Speise, die man beim Gehen isst und an die man sich erinnert.
Abenddämmerung, Glut im Holz, der Geruch von Räucherholz und gegrillter Makrele zieht über den Markt und mischt sich mit dem Klang von Stimmen und Biergläsern.
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