2. Mai: Welttunatag und Rückkehr des Blauflossenthuns
2. Mai: Welttunatag und Rückkehr des Blauflossenthuns

Welttunatag
Am 2. Mai wurde 2016 von der FAO offiziell der Welttunatag eingerichtet. Klare Ansage: Thunfische sind Wirtschaftsquelle und Ökosystem zugleich. Skipjack, Yellowfin, Bigeye und der wertvolle Blauflossenthun stehen im Fokus von Fangquoten, Rückverfolgbarkeit und nachhaltigen Fangmethoden. Fischereimanagement, regionale Kontrollmechanismen und Marktzugang hängen direkt an wissenschaftlichen Bestandsdaten.
Rückkehr des Blauflossenthuns 2016
Im Mai 2016 meldeten Berufsfischer und Küstenangler Sichtungen und vereinzelte Fänge von Blauflossenthun im Skagerrak und der südlichen Nordsee, bis an deutsche Küsten heran. Plötzlich standen Großfisch und Küstenangeln nebeneinander. Angler setzten Spinnrute und Pilker ein, während Verbände auf Schonzeiten, Quoten und Tag-&-Release-Programme drängten. Behörden und Forscher nutzten die Gelegenheit für Markierungsmaßnahmen; die Daten halfen, Wanderwege und Nahrungsgründe besser zu verstehen.
Praxis für deutsche Angler
Die Lehre aus Welttunatag und den Beobachtungen 2016 ist praktisch: auf Ausrüstung, gesetzliche Regelungen und nachhaltige Praktiken achten. Spinnrute und Pilker bereithalten, aber nur mit passenden Haken, nötigen Genehmigungen und Meldung gefangener Großfische arbeiten — Fangmeldungen sind heute Teil des Bestandsmanagements.
Empfohlen: bleierner Pilker