Pflege und Lagerung der Angelrute

Eine Rute geht selten beim Angeln kaputt, sondern durch das, was danach mit ihr passiert. Ein paar Gewohnheiten verlängern die Lebensdauer des Blanks um Jahre.

Nach jedem Angeltag

Spülen Sie die Rute mit Süßwasser ab und wischen Sie sie trocken. Sand und Schlamm reiben den Lack des Blanks ab, Salz greift die Metallteile der Ringe und des Rollenhalters an.

Eine nass zusammengesteckte Rute trocknet innen wochenlang. Trocknen Sie sie zerlegt, bei Zimmertemperatur.

Ringe

Ein Riss in der Ringeinlage ist mit bloßem Auge nicht zu sehen, schneidet aber bei jedem Wurf die geflochtene Schnur. Prüfen Sie die Ringe mit einem Wattestäbchen: Die Fasern bleiben dort hängen, wo eine Absplitterung ist.

Steckverbindungen

  • Steckverbindungen vor jedem Zusammenbau trocken abwischen;

  • Karbonverbindungen nicht fetten — Fett bindet Sand;

  • bei Teleskopruten prüfen, ob die Teile durch Schmutz verklemmt sind.

Lagerung

Bewahren Sie die Rute im Futteral oder Rutenrohr auf — waagerecht oder senkrecht, aber ohne Biegung. Ein an die Wand gelehntes Teil nimmt über einen Winter eine bleibende Verformung an.

Der Platz soll trocken sein, ohne direkte Sonne und fern der Heizung: UV-Strahlung und Wärme zersetzen das Epoxidharz des Blanks. Lösen Sie vor der Lagerung die Mutter des Rollenhalters und lassen Sie die Schnur auf der Spule nicht unter Spannung.

Was man nicht tun sollte

  • mit dem Föhn oder auf der Heizung trocknen;

  • im Sommer im Auto lassen — hinter Glas werden über 60 °C schnell erreicht;

  • einen Hänger mit der Rute lösen: Ziehen Sie mit behandschuhter Hand an der Schnur und halten Sie den Blank in einer Linie damit.


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