Was ist ein Wirbel

Der Wirbel ist ein Teil aus zwei Ringen, verbunden durch einen drehbaren Kern: eine Tonne, eine Kugel oder ein Kugellager im Inneren des Gehäuses. Die Ringe halten an der Schnur und am Köder, und der Kern dazwischen erlaubt ihnen, sich unabhängig zu drehen.

Wie genau der Drall abgebaut wird

Ein sich drehender Köder oder Fisch dreht den Ring des Wirbels auf einer Seite. Der zweite Ring, verbunden mit dem Rest der Schnur, bleibt unbewegt — die Drehung bleibt am Kern hängen und wird nicht weitergegeben.

Ohne diesen Mechanismus würde der Drall über die gesamte Länge der Schnur laufen, bis zur Rolle, wo sie sich ungleichmäßig auf die Spule legt und beim nächsten Wurf Schlaufen wirft.

Tonnen- und Kugellagerwirbel — unterschiedliche Laufruhe

Der Tonnenwirbel hat einen Kern ohne Kugellager, dreht sich unter Last, aber mit gewissem Widerstand. Der Kugellagerwirbel hat ein Lager im Inneren und dreht sich deutlich freier, fast ohne Widerstand selbst bei geringer Kraft.

Ruhigerer Lauf kostet mehr und wiegt mehr — bei schwerem Jig ist der Unterschied spürbar, bei leichter Montage oft nebensächlich.

Die Tragkraft zählt, nicht die Nummer

Auf der Packung stehen zwei Zahlen: die Nummer (Größe) und die Tragkraft (Festigkeit). Der Wirbel wird nach der Tragkraft gewählt, abgestimmt auf die Tragkraft der Schnur — ein Teil, das schwächer ist als die Schnur, wird zur Sollbruchstelle, ein stärkeres Teil ist nur unnötiges Gewicht.

Wo der Wirbel nicht hilft

Er baut den Drall ab, der bereits entstanden ist, verhindert ihn aber nicht: Die Quelle der Drehung — der sich drehende Köder — bleibt dieselbe. Auch einen falsch geknüpften Knoten gleicht der Wirbel nicht aus — die Last wird trotzdem vollständig durch ihn übertragen.


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