Eisblinkern: anheben und loslassen
Punkt — eine ganze Reihe von Eislöchern, und keines davon ist ein Wert an sich. Präsentation — der Eisblinker sinkt von selbst. Rhythmus — Anheben und Pause, immer gleich wiederholt. Abbruch — nach derselben Anzahl Zyklen wie am vorherigen Eisloch, auch wenn nichts geschah.
Der Eisblinker sinkt nicht geradlinig: Losgelassen weicht er zur Seite aus und kippt. Deshalb fängt bei dieser Methode die Pause.
Was der Mensch tut
Er hebt den Köder an und lässt ihn los. Das ist alles. Das Anheben ist keine Führung, sondern nur der Weg, den Eisblinker auf die Höhe zu bringen, aus der er fällt; die eigentliche Arbeit geschieht erst, nachdem die Hand stehen geblieben ist. Der Zyklus aus Anheben und Pause — eine eigene Karte.
Warum das eine schnelle Methode ist
Der Eisblinker ist schwer und sinkt schnell, sodass die Wassersäule in wenigen Zyklen geprüft ist. Ein Eisloch wird nach Zyklen bewertet, nicht nach Sitzzeit — und genau deshalb wird mit dem Eisblinker der Fisch gesucht und nicht auf ihn gewartet. Diese Geschwindigkeit ist die Haupteigenschaft der Methode: Sie beantwortet die Frage „wo ist er überhaupt“.
Eine Reihe Löcher statt eines einzelnen Eislochs
Die Methode baut sich um eine Reihe von Punkten auf: Mehrere Eislöcher werden gebohrt, mit derselben Anzahl Zyklen durchgegangen, und die Rückkehr erfolgt dorthin, wo ein Kontakt war. Wie das geschieht — im Folgenden.
Balance-Köder — dieselbe Methode oder eine andere
Dieselbe: Der Mensch hebt an und lässt los. Der Unterschied liegt darin, wie viel Fläche der Köder pro Zyklus abdeckt, und wie genau er das tut, ist in der Wurzel über die Köder beschrieben. Für den Angler folgt daraus eines: Mit dem Balance-Köder wird ein Eisloch schneller bewertet, weil er zusätzlich den Ring darum prüft.
Was diese Methode nicht bietet
Eine feine Präsentation. Der schwere Eisblinker zeigt keinen vorsichtigen Kontakt an und hält sich nicht an einer Stelle — wo der Fisch träge ist und dicht steht, wird er gegen die Mormyschka getauscht.
Warum die Vertikale wichtig ist
Die Schnur muss vom Eisloch aus streng senkrecht verlaufen. Wird sie zur Seite getrieben — von Strömung, Wind oder dadurch, dass der Angler sich entfernt hat —, fällt der Eisblinker seitlich unter das Eis und kehrt nicht mehr dorthin zurück, von wo er ausgegangen ist. Das Spiel verschwindet dabei vollständig, obwohl die Hand genau dasselbe tut. Deshalb wird über dem Eisloch gerade gestanden, und die Schnur wird von genau der Stelle freigegeben, an der sie ins Wasser eingetreten ist.
Womit sie bezahlt
Mit der Arbeit am Eisbohrer. Die Methode lebt von der Reihe gebohrter Löcher, und jedes Eisloch bedeutet Bohren, und davon kommt am Ende mehr zusammen als vom eigentlichen Angeln. Die zweite Rechnung ist die grobe Präsentation: einen vorsichtigen Kontakt gibt der schwere Köder überhaupt nicht weiter, und wie viele davon unbemerkt geblieben sind, erfährt der Angler nie. Deshalb bewegt sich der Angler beim Eisblinkern über das Eis, statt darauf zu sitzen.