Nach dem Verlassen des Wassers

Die kürzeste Karte des Zweigs und die, die am häufigsten übersprungen wird. Das Verlassen des Wassers ist nicht das Ende des Ereignisses: In der Liste der Phasen der Kaltwasserimmersion tritt die vierte erst ein, nachdem die Person herausgeholt wurde.

Drei Handlungen, und alle drei aus dem Protokoll

Die DLRG formuliert sie ohne Alternativen: das Ufer erreichen — sofort einen beheizten Raum suchen — sich langsam aufwärmen. Und als eigener Satz: in jedem Fall ärztliche Hilfe aufsuchen. Nicht „falls es einem schlecht geht“, sondern in jedem Fall.

Warum langsam

Hier geben wir eine Vorschrift wieder, ohne den Mechanismus zu erklären — und das bewusst. Die Formulierung stammt von den Rettungsdiensten, und die Physiologie des Aufwärmens beschreiben wir nicht: Hier beginnt die Medizin, kein Angelnachschlagewerk.

Warum „in jedem Fall“

Weil das Befinden unmittelbar nach der Rettung nichts garantiert. In der Liste der Phasen der Kaltwasserimmersion ist eigens der Bergungstod genannt — eine plötzliche Verschlechterung schon nach dem Verlassen des Wassers. Genau deshalb ist die Einschätzung „scheint in Ordnung“ kein Grund, auf den Arzt zu verzichten.

Womit man wärmt, laut Quelle

In den „zehn Eisregeln“ sagt die DLRG es kurz: Der Gerettete wird mit Decken, trockenen Kleidern und warmen Getränken langsam wieder aufgewärmt. Drei Dinge und ein Adverb. Abreiben, ein heißes Bad und andere Eingriffe am Körper stehen nicht in der Liste, und wir fügen sie nicht hinzu: Was nicht in der Quelle steht, steht auch hier nicht.

Was mit der Ausrüstung geschieht

Nichts. Sie wird zurückgelassen. Das ist der einzige Fall im ganzen Wiki, in dem die Antwort auf die Frage nach der Ausrüstung lautet, sie zurückzulassen: Die Rückkehr zur Einbruchstelle wegen der Kiste oder der Angel macht alles zunichte, was gerade funktioniert hat.


Bissige Vorhersage in Ihrem Smartphone 🐠