Wann das Eis schwächer ist
Die zweite Hälfte der Anzeichen. Einen Ort kann man umgehen, die Zeit nicht: Derselbe Punkt trägt in verschiedenen Wochen unterschiedlich, und äußerlich ändert sich dabei fast nichts.
Starker Temperaturwechsel und Erwärmung
Der DSNS nennt beides direkt: Bei starkem Temperaturwechsel und bei Erwärmung geht man nicht aufs Eis. Beides betrifft die Zeit, nicht den Ort, und beides nennt die Behörde ohne Erklärung des Mechanismus. Wir liefern ihn ebenfalls nicht: In diesem Zweig kostet eine Erklärung ohne Quelle mehr, als ihr Fehlen kostet.
Frischer Schnee
Er wirkt zweifach und in verschiedene Richtungen. Von oben ist er Gewicht, das das Eis zusammen mit den Menschen trägt. Von unten ist er Wärmedämmung, durch die sich das Gefrieren verlangsamt oder ganz aufhört. Nach einem Schneefall wird das Eis nicht dicker, es wird belastet.
Anfang und Ende der Saison
Das erste Eis ist per Definition dünn und uneben, das letzte ist wassergetränkt und bei jeder Dicke schwach. Kalenderdaten nennen wir nicht: Sie unterscheiden sich nach Land, nach Region und nach Jahr, und auf einem bestimmten Gewässer hängen sie von Strömung und Tiefe ab.
Risse sind kein Anzeichen mehr, sondern ein Signal
Hier ist der Unterschied grundsätzlich. Ort und Wetter sind das, was man vor dem Aufbruch einschätzt. Charakteristische Risse unter den Füßen nennt die Behörde einen Grund, sofort ans Ufer zurückzukehren: nicht die Angel umzustellen, nicht den Rundgang zu Ende zu bringen, sondern denselben Weg zurückzugehen, auf dem man gekommen ist — über Eis, das schon getragen hat.
Was die Zeit nicht ändert
Den Ablauf. Er ist beim ersten Eis und beim letzten derselbe und ist in einem eigenen Teil des Abschnitts beschrieben. Ebenso wenig ändert sich das Set, das man mitnimmt: Es ist nicht auf das Wetter ausgelegt, sondern auf die ersten Minuten im Wasser.