Basis des Grundfutters

Die Basis ist der volumenmäßig größte Teil der Mischung, und gerade deshalb wird ihre Rolle am häufigsten missverstanden. Die Basis ist ein Träger, kein Futter: das Volumen, in dem sich alles andere verteilt, und das Material, das Gewicht und Aufweichgeschwindigkeit bestimmt.

Woraus sie besteht

Paniermehl ist die übliche Basis: neutral, leicht, saugt schnell Wasser auf. Biskuitmehl ist süßer und fetter und hält Feuchtigkeit anders. Gemahlene Grütze und Kleie sind billiger, mit anderer Partikelstruktur. Der Unterschied zwischen ihnen liegt im Mahlgrad und darin, wie viel Wasser jede aufnimmt.

Der Mahlgrad entscheidet mehr als der Rohstoff

Dasselbe Paniermehl, fein gemahlen, ergibt Trübung und leichte Partikel, die lange in der Wassersäule schweben. Grob gemahlen sinkt er schneller und bleibt am Grund. Deshalb macht man Mischungen für unterschiedliche Tiefen aus demselben Produkt in unterschiedlichem Mahlgrad.

Wie viel Wasser die Basis aufnimmt

Das ist die Eigenschaft, wegen der man die eine Mischung leicht befeuchtet, während man bei der anderen lange nachhelfen muss. Eine fette Basis nimmt Wasser langsam und widerwillig auf; eine trockene, poröse — schnell und reichlich. Deshalb gibt man Wasser in Teilmengen zu: Die Menge, die für die eine Basis richtig ist, übersättigt die andere.

Helle und dunkle Basis

Die Farbe der Basis ist am Grund sichtbar, und das ist keine Kosmetik: Ein heller Fleck auf dunklem Schlamm ist von Weitem erkennbar, auch für Fische, die man nicht rufen wollte. Deshalb nimmt man dort, wo der Grund dunkel und der Fisch vorsichtig ist, entweder eine dunklere Basis oder dunkelt sie mit Erde ab.

Wie viel die Basis wiegt

Für sich genommen ist sie leicht, und eine Mischung nur aus Basis stäubt in der Wassersäule und erreicht den Grund kaum als geschlossener Fleck. Das ist manchmal erwünscht, doch meist muss man die Basis mit Erde beschweren — sonst wirkt die ganze Mischung nicht dort, wohin geworfen wurde.

Wie sehr sie sättigt

Die Basis hat einen Nährwert, und sie ist der Teil, mit dem man den Fisch am leichtesten unbemerkt satt macht: Sie ist fein, es gibt viel davon, und der Fisch sammelt sie mühelos vom Grund auf. Genau deshalb verdünnt man die Basis, statt sie zu konzentrieren.

Wie sich die Basis in kaltem Wasser verhält

Im Winter frisst der Fisch weniger, und dasselbe Volumen an Basis wird zum Überschuss. Deshalb macht man Wintermischung ärmer: Ohne den Rohstoff zu ändern, verringert man, was sich davon essen lässt, und erhöht den Anteil dessen, wovon man nicht satt wird.


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