Verbindungsknoten

Diese Knoten verbinden zwei Schnurabschnitte miteinander — meist die Hauptschnur mit dem Vorfach. Die Aufgabe ist schwerer als das Anbinden eines Hakens: es gibt kein Metallöhr zum Festhalten, und die Materialien auf beiden Seiten sind oft verschieden.

Hauptforderung — durch die Ringe laufen

Die Verbindungsstelle liegt im Arbeitsteil der Montage und fliegt bei jedem Wurf durch sämtliche Ringe der Rute. Ein voluminöser Knoten schlägt an den Ring, bremst die Schnur und verdirbt sowohl den Wurf als auch das Geflecht selbst.

Deshalb bewertet man Knoten dieser Gruppe nicht nur nach Tragkraft, sondern auch danach, wie schlank und glatt sie sind. Ein Knoten, der tadellos hält, aber seitlich absteht, taugt hier nicht.

Drei Knoten mit verschiedenem Kompromiss

  • Uni, in doppelter Form — einfach, schnell zu binden, universell.
  • FG — der schlankste der verbreiteten, hält über Reibung der Wicklungen.
  • Albright — verbindet Materialien stark verschiedener Stärke.

Reibung gegen Zuziehen

Knoten dieser Gruppe halten auf zwei verschiedene Weisen. Die einen ziehen sich zu und werden durch dieses Zuziehen gesichert. Die anderen, wie der FG, halten über Wicklungen, die die zweite Schnur umklammern und über Reibung arbeiten.

Der zweite Weg gibt die schlankste Verbindung, verlangt aber Sorgfalt: zu wenige Wicklungen oder ungleichmäßiges Legen, und der Knoten wandert unter Last, ohne zu reißen. Ein wandernder Knoten ist gefährlicher als einer, der reißt: er gibt kein Signal, bis er ganz abrutscht.

Einen Knoten zur Selbstverständlichkeit üben

Knoten dieser Gruppe bindet man länger als Hakenknoten, und das muss am Ufer geschehen, oft im Wind und mit nassen Händen. Drei Knoten zu kennen und bei jedem zu stolpern ist schlechter, als einen zu können und ihn jedes Mal gleich zu binden.

Den zweiten Knoten lernt man, wenn der erste nicht mehr passt — etwa wenn die Stärken zu weit auseinanderliegen.

Verschiedene Materialien auf beiden Seiten

Am häufigsten verbindet dieser Knoten Geflecht mit Fluorocarbon — also Glattes mit Steifem. Der Knoten muss beide Eigenschaften zugleich berücksichtigen, und genau deshalb sind Verbindungsknoten schwieriger als Hakenknoten.

Liegen die Stärken weit auseinander, arbeiten universelle Knoten schlechter — dafür ist der Albright da.

Was man nach dem Binden prüft

Die Wicklungen sollen gleichmäßig und dicht liegen, ohne Überkreuzungen; die Enden werden kurz gekürzt, aber nicht bündig. Danach belastet man den Knoten ruhig — nicht bis zum Bruch, sondern um zu sehen, ob er sich bewegt.

Regeln für alle Knoten stehen in Angelknoten, die Befestigung am Haken in der Nachbarunterkategorie Haken- und Köderknoten.

Materialien


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