Grundfutter für den Feeder

Beim Feeder liefert der Futterkorb das Grundfutter, nicht die Hand. Das nimmt die Aufgabe „fliegen“ ab und fügt zwei neue hinzu, die einander widersprechen: Die Mischung muss den Aufprall beim Wurf überstehen und sich am Grund öffnen.

Warum der Wurf eine Belastung ist

Der gefüllte Futterkorb wird von der Rute ruckartig beschleunigt und bremst beim Eintauchen ins Wasser noch ruckartiger. Schlecht gepresste Mischung fliegt schon in der Luft oder in der oberen Schicht heraus — und dann wirkt das Futter überall, nur nicht am Platz. Deshalb ist Feeder-Mischung stärker gepresst, als es der Grund selbst verlangen würde.

Warum zu fest auch schlecht ist

Der Futterkorb liegt am Grund, und das Futter muss aus ihm herauskommen. Eine übertrocknete oder zu fest gepresste Mischung kann bis zum Einholen darin bleiben — von außen ist alles richtig, die Würfe sind gemacht, doch im Wasser ist kein Futter. Das ist der häufigste Fehler, und an der Rute ist er überhaupt nicht zu erkennen.

Wie man das prüft

Am leeren Futterkorb. Leer herausgezogen — die Mischung ist ausgetreten; mit Futter herausgezogen — man muss Befeuchtung oder Presskraft ändern. Das ist eine unmittelbare Rückmeldung, und genau deshalb wird die Befeuchtung beim Feeder aufmerksamer eingestellt als bei jeder anderen Methode.

Offener Futterkorb und Method-Feeder

Der offene Futterkorb hält die Mischung durch Reibung an den Wänden — von ihm wird verlangt, dass er den Weg übersteht und sich am Grund entleert. Der Method-Feeder, um dessen Gestell das Futter herumgepresst wird, hält es durch die Form, und die Anforderung ist entgegengesetzt: Die Mischung darf nicht schon in der Hand zerfallen, während man sie darum presst.

Was das mit der Zusammensetzung macht

Die grobe Fraktion ist mechanisch begrenzt: Alles, was nicht durch den Futterkorb passt oder das Austreten des Futters behindert, kommt nicht hinein. Der Mahlgrad der Basis ist feiner als bei der Posenmischung, und der Anteil an Erde geringer — das Gewicht liefert der Futterkorb selbst.

Genauigkeit statt Volumen

Der Feeder legt das Futter immer wieder an denselben Platz, und darin liegt sein Hauptvorteil gegenüber der Kugel. Deshalb baut sich die Feeder-Taktik auf häufiger Wiederholung auf: Der Fleck am Grund entsteht durch viele Würfe, nicht durch eine einzige Gabe.


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