Grundfutter für das Posenangeln

Beim Posenangeln wird das Futter mit der Hand geworfen, und das ändert die Anforderungen an die Mischung völlig. Die Kugel muss unversehrt ankommen — alles andere kommt danach.

Was die Wurfweite begrenzt

Das Gewicht der Kugel und wie fest sie gepresst ist. Eine leichte, bröckelige Kugel zerfällt in der Luft und legt sich als Fleck auf die Oberfläche; eine schwere, straffere fliegt weiter und genauer. Deshalb macht man die Mischung für einen weiten Wurf schwerer, für kurze Distanz — leichter.

Die Größe der Kugel spielt eine Rolle

Kleine Kugeln ergeben einen kleinen Fleck und öffnen sich schneller; eine große Kugel legt sich dichter, ruft aber langsamer. Die Wahl zwischen beiden ist eine Wahl zwischen Genauigkeit und Geschwindigkeit, und sie hängt von der Tiefe ab: je tiefer, desto mehr Sinn ergibt eine straffere Kugel.

Wiederholbarkeit ist wichtiger als die Zusammensetzung

Jede Kugel muss dort landen, wo die vorherige gelandet ist. Eine Streuung von wenigen Metern entwertet jede Mischung: Der Fisch wird über die Fläche verteilt, statt gesammelt zu werden, und die Pose steht nicht mehr dort, wo er sich sammelt.

Wie sich diese Mischung von der Feeder-Mischung unterscheidet

Sie ist feinkörniger und lässt sich leichter formen. Sie muss den Aufprall beim Wurf nicht überstehen, dafür aber in der Hand ihre Form halten und sich sofort nach dem Auftreffen öffnen. Bei der Feeder-Mischung ist alles umgekehrt: Dort ist die Mischung durch den Futterkorb geschützt.

Wenn die Kugel gar nicht geworfen wird

Auf kurze Distanz lässt man das Futter öfter mit der Futterschale hinab — dann trifft es genau senkrecht ein und schlägt nicht aufs Wasser. Das ist ein zur Kugel entgegengesetzter Ansatz: Die Festigkeit der Mischung spielt keine Rolle mehr, stattdessen ist wichtig, dass sie nicht vorzeitig zerfällt und unversehrt aus der Futterschale kommt.

Das Platschen der Kugel

Eine fallende Kugel ist auch Geräusch und Welle. Im Flachen und in klarem Wasser macht das vorsichtigen Fisch misstrauisch, deshalb wirft man dort kleiner und öfter oder tritt vom Platz zurück. In der Tiefe spielt das Platschen kaum eine Rolle.

Startportion und Nachfüttern

Das klassische Schema — mehrere Kugeln zu Beginn und danach kleine Portionen. In der Strömung wird der Fleck abgetrieben, und Nachfüttern wird zur Pflicht. Wie viel genau — das ist eine Frage der Vorschrift und der Rückmeldung.


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